Dienstag, 26. April 2011

Einladung ||| ARBEITSPLATZ KUNST







Gaumenschmaus und Augenweide:


Der Strümper Hof, Marlies Blauth und Hans Hartmann laden ein
zum Arbeitsplatz-Kunst-Wochenende am 14./15. Mai

in die Osterather Straße 78, 40670 Meerbusch

Samstag 13 - 19 Uhr
Sonntag 11 - 18 Uhr


Wir laden Sie ein, bei einem Glas Wein oder einer Tasse Kaffee Kunst anzusehen
und darüber Näheres zu erfahren


Außerdem gibt es ein besonderes Angebot kleiner Köstlichkeiten
(vom Küchenmeister Johannes Siemes), 
komponiert nach Bildern von Marlies Blauth und Ingeborg Hartmann Keller.





Montag, 25. April 2011

Gedicht [Frühes]




Frühes

fädelt Silberdrähte durch
den Tag

fängt Flügelhäute
im Sonnenflug

zerstäubt Perlmutterschichten
übers Blau


M. B. 2011













Samstag, 23. April 2011

Gedicht [osterlachen]


                                     








Landschaft 2009, Acryl/ Öl auf Leinwand, 80 cm x 80 cm



osterlachen


wir wussten:                                                                                                                               
das weiß würde wiederkommen
sich licht unterscheiden vom nächtlichen

sonnenwarm schimmern
auf der haut

und unser lachen
hell tönen





M. B. 2011









Mittwoch, 20. April 2011

Gedicht: Mut




Ach dass ich Mut brauche
stolpert mir in der Frühe durchs Herz

Dann fang ich mir
rasch 
ein frisches Wort
lass es in meiner Schatzkammer singen 
höre ihm zu
zeichne mir Lebensgroßes auf
und widme ihm meinen Tag



M. B. 2011












hier eine Kurzrezension: http://www.schmetterlingsgesang.de/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-36/









Sonntag, 17. April 2011

Heute: Zeichnungen













Heute: Aufsicht in der Galerie Hagenring, Ausstellung Magdalena Hellström Zimmermann


Zwei Zeichnungen, angeregt durch Exponate der genannten Ausstellung.














Freitag, 15. April 2011

Einführungsrede für INGEBORG HARTMANN KELLER






Norwegen. Tuschezeichnung von Ingeborg Hartmann Keller





Ingeborg Hartmann Keller – Erinnerung

in der Galerie Mönter/ Meerbusch-Osterath


Ganz herzlich begrüße ich Sie zu dieser Ausstellung – mit Bildern von Ingeborg Hartmann Keller.

Erste Vorbereitungen hatte es schon gegeben: Herr Mönter hatte sie in ihrem Atelier besucht, auf jeden Fall sollte eine Ausstellung stattfinden – nur einen festen Zeitpunkt gab es noch nicht. (Und wer Ingeborg kannte, weiß: Sie nahm am nächsten Tag nicht das Telefon, fragte nicht Wann?)
Als sie schon so krank war, dass sie nicht mehr arbeiten konnte, versprachen Hans Hartmann und ich ihr, an die Vorgespräche anzuknüpfen und dafür zu sorgen, dass die Ausstellung doch noch zustande kommen kann. Dafür sage ich herzlichen Dank an Herrn Mönter.

Leider erlebt Ingeborg die Vernissage hier nicht mehr.

Die Ausstellung ist also eine Erinnerung geworden.
Aber der Titel ist nicht nur in diesem Sinne entstanden, sondern will ein Hinweis sein auf einen künstlerischen Prozess. Wenn Ingeborg Hartmann Keller sich mit einem Objekt, mit einem Bildthema befasste, war es ein "Verinnerlichen": Durch eine wiederholte Auseinandersetzung mit dem Thema seien, so ihre eigenen Worte, die Bilder am Ende wie von selbst entstanden.

Die Schatzkammer ihres Ateliers bringt es, viel deutlicher als diese Ausstellung hier, zutage: Sie hat nicht nur mit ein paar Wiederholungen gearbeitet, sondern sich in Form zahlreicher Variationen aufgemacht in ein Thema. Ein Prozess, den man kaum adäquat beschreiben kann; ist er doch mit einer Art "Auswendiglernen", Repetieren verwandt (ohne es zu sein), während er gleichzeitig so meditativ wie kreativ-produktiv ist, weil er einer Entwicklung unterzogen ist. Dieser Bezug zur Zeit ist es vor allem, der bei ihren Variationen an Musik denken lässt. Es gibt also immer einen Beginn und einen Verlauf des "Konzerts" der Linien, Formen und Farben; das – so können wir noch zaghaft deuten – sowohl einer Partitur unterworfen sein muss als auch Improvisation nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich will.
Zurück zur Erinnerung: Erinnerungen sind, so ist bei Wikipedia zu lesen, komprimiert im Langzeitgedächtnis gespeichert. Dieses komprimiert gefällt mir, weil es die Arbeit von Ingeborg eigentlich schon gut beschreibt. Sie abstrahierte ein Objekt im Sinne einer zeichenhaften Essenz, sie schrieb, sozusagen, ein Objekt malerisch auf. Was innerhalb dieser künstlerischen Vita Ursache war und was Wirkung, ist unerheblich: Wir sehen, wie gut es passt, dass sich diese Künstlerin intensiv mit fernöstlicher Kalligrafie befasst hat.

Als ich die ersten Assoziationen zu diesem Vortrag sammelte, kam mir sehr schnell ein Begriff in den Sinn:  Unterwegs (sein). Denn Ingeborg Hartmann Keller war nicht nur in der halben Welt unterwegs und damit auch in verschiedenen Kulturen (sie hat bekanntlich in Rumänien, in den USA und in Thailand gelebt und gearbeitet), sie war nicht nur zeitlebens erfüllt vom Willen, sich anregen zu lassen von ihrer Umgebung, immer wieder neue Eindrücke aufzunehmen und zu verarbeiten; sie war vor allem künstlerisch "unterwegs". Ihre Hauptthemen Landschaft, kalligraphische Formen und Aktstudien hat sie wie ein Mantra verinnerlicht und vertieft. Zum Mantra – ich beziehe mich nochmal auf Wikipedia – :
Die Mantra-Rezitation geht schließlich über in ein ruhiges Verweilen in der Erfahrung des (Meditations-)Objekts.
Der oben schon angesprochene Prozess des Variierens und Komprimierens ist also eine fast meditative Art des Arbeitens und bedeutet damit auch ein Unterwegssein zu sich selbst, in Form einer fast religiös anmutenden Kommunikation mit der Dingwelt. Erinnern als Vorgang, als Reise, allerdings vermutlich weniger als Abenteuer (im unbesonnenen Sinne). Denn die Disziplin, die der (chinesischen, aber überhaupt der) Kalligrafie innewohnt, die Geduld, sich der Wiederholung – bei aller Abänderung in den Details – hinzugeben, und dazu Ingeborgs ausgesprochen starker, ja "eiserner" Wille: Das klingt alles eher nach Programm und Konzept und weniger danach, dass etwas ganz spontan, "aus dem Bauch heraus" entsteht. Gleichwohl hat sie sich mit der Wahl ihrer Malmaterialien und ihrem Duktus, der Dynamik der Pinselführung, Möglichkeiten eröffnet, keine Strenge aufkommen zu lassen. Zwar muss jeder Strich "sitzen", weil er nicht mehr korrigiert werden kann (Tusche und Aquarellfarbe kann man bekanntlich nicht ausradieren), aber die flüssigen Materialien haben doch einen Hang zu aleatorischen (= zufällig entstandenen) Details, spiegeln auch die jeweilige "Tagesform" mit ihrem Energiefluss wider; dadurch werden sie, ganz im Sinne des Sich-Erinnerns, zu einer Art Tagebuchaufzeichnung.

Zahlreich sind die grafischen Elemente; Flächen sind sichtlich linear strukturiert. Und doch verstand sich Ingeborg eher als Malerin, ganz in der Tradition der chinesischen Kalligrafie, die sich mit der Malerei – der Tuschmalerei – verbunden sieht.  Es ist allerdings nie eine Malerei, die mit ihren Sedimenten und Schichten Ge-Schichten über ihre Entstehung erzählt. Sie braucht kein Aufgebot komplizierter Materialien, bringt keine reliefartigen Strukturen mit, sie ist nicht haptisch orientiert: Ingeborgs Malerei ist ehrlich und unprätentiös, die Pinselspuren sind in der Hauptsache nebeneinander gesetzt, weniger übereinander. Indem die einzelnen Objekte – in verschiedenen Bildern – teils 20-fach variiert wurden, ahnen wir: Alles war so konzipiert, dass kein einzelnes Blatt "behaupten" konnte, die (eine) Lösung zu sein. So passt es auch zur Persönlichkeit von Ingeborg.

Das Anliegen der Künstlerin war allerdings schon, einen Weg zu gehen, der in einer zeichenhaften Abstraktion mündet. Die gegenständliche Welt war zwar Grundlage, wäre aber eine zu große Einengung gewesen. Die Umformulierung hin zum Symbol ist eine vergeistigte Form, die ein Objekt geradezu körperlos darstellt und aus dem Raum herausnimmt, während die Zeit sich, wie oben angesprochen, in der in etwa nachvollziehbaren Pinselführung und der Variationsreihe umso deutlicher manifestiert. Je leerer das Blatt, der Umraum auf der Fläche, desto eindringlicher die Symbolkraft. Hier werden Energien gebündelt.

Ich zitiere Julius Bissier, der nach meiner Ansicht ein "seelenverwandter" Künstler war:

"In drei Strichen, die einer mit dem Pinsel macht, muss eigentlich schon alles drinstecken: er selbst mit seiner Konstitution plus Temperament etc., seine Zeit und, ganz generell: Seine Stellungnahme zum Leben."

Sehen Sie hier: Ihre, Ingeborgs Stellungnahme zum Leben. Damit eröffne ich die Ausstellung.


Marlies Blauth, April 2011

















Donnerstag, 14. April 2011

Für ein Haus der Kunst in Dortmund II

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kunstschaffende,
die Initiative »Haus der Kunst Dortmund« möchte Sie und Ihre Freunde kurzfristig in das alte Museumsgebäude am Ostwall einladen zur
»Bürgerinformation«
Freitag, 15. April 2011 ab 19.00 Uhr · Ostwall 7 · 44135 Dortmund
Wir wollen für Sie das ehemalige Museumsgebäude wiederbeleben. Nach dem Auszug des Ostwall-Museums vor zwei Jahren ziehen wir wieder ein. Wir präsentieren Ihnen an diesem Abend unsere Pläne für den Erhalt des Gebäudes als einen bürgernahen Ort für zeitgenössische Kunst:
- Performance
- Musikalische Darbietung von Matthias Dornhege (Tuba) und Bettina Hagemann (elektrische Geige)
- Konzept, Informationen und Hintergründe: Haus der Kunst Dortmund

Die Initiative hat momentan folgende Mitglieder:
- BBK Ruhrgebiet e.V.
- BBK Westfalen e.V.
- Dortmunder Kunstportal "Kunst-in-Dortmund.de"
- Dortmunder Kunstverein e.V.
- Künstlervereinigung Dortmunder Gruppe e.V.
- Westfälischer Künstlerbund Dortmund e.V.

Mit freundlichem Gruß

Axel Schöber
Galerist und Initiator des Dortmunder Kunstportals 

Gedicht

                                                                           Geheimes

                                                                            schlingert dumpf
                                                                                           
                                                                            durch meine Stunde 
                                                                                           
                                                                            ich gebe es an
                                                                                              
                                                                        
                                                                        dich




  

Linolschnitt/ Malerei 2010, 80 cm x 80 cm



























Dienstag, 12. April 2011

SIGNS OF LIFE verlängert bis 9.7.2011




projektartgalerie
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Bethelweg 29
33617 Bielefeld


Öffnungszeiten: Fr. 15 - 18 Uhr, Sa 12 - 15 Uhr
und nach Vereinbarung


Nachtansichten: 30.4.2011 18 Uhr bis 1 Uhr










Samstag, 9. April 2011

Gedicht [Kinderzeit]




                                                     






Ach, deine Schwarzkirschaugen
wirfst du mir
mit einem Sommerlachen zu –
                                                          
bringst eine Rose her, die schon
ein wenig schütter lächelt
wie deine Kinderzeit 








                                                               








Freitag, 8. April 2011

Blau V - Linolschnitt











Blaues Dreieck, 2008. Linolschnitt/ Malerei auf Holz, 42 xm x 21 cm





Dienstag, 5. April 2011

Für ein HAUS DER KUNST






Das schöne Gebäude* des ehemaligen Museum am Ostwall Dortmund muss erhalten bleiben!
*von 1949, einer der ersten Nachkriegs-Museumsbauten in Deutschland
Die lebendige Dortmunder Kunstszene braucht einen geeigneten Ort! 
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Montag, 4. April 2011

Frühling II



Frühling, 1988. Ölfarbe/ Ölkreide auf Holz, ca. 30 cm x 30 cm.






Sonntag, 3. April 2011

Linoldruck: Wasser










Wasser, 2008. Linoldruck/ Malerei auf Hartfaser, 54 cm x 90 cm. 

(aus der Ausstellung "Lebenszeichen" im Landtag NRW 2008, zus. mit Inge Heinicke-Baldauf)




Samstag, 2. April 2011

Ausstellung in Jankas Lokal/ Kunstraum VERLÄNGERT










Lecker essen und "Kunst gucken" - in JANKAs Lokal:



Meine Bilder sind noch bis Ende April/ Anfang Mai zu sehen + zu kaufen.
Jeden Abend außer montags, sonntags 10 - 22 Uhr.


Näheres über meine Arbeit auch unter